Gesegnetes Arbeiten

•30. Oktober 2009 • Kommentar schreiben

Hallo Freunde,

lange ist es her, dass ich mich gemeldet habe. Viel ist passiert, im Großen und Ganzen aber nur positive Dinge.

Um alles zu erzählen, müsste ich glaube ich ein Buch veröffentlichen. Deshalb nur eine Kurzfassung.
Nach etwa zwei Monaten arbeiten im CVJM Oberalster merke ich immer mehr, dass ich meinen Traumberuf gefunden habe. Lediglich die Anstellung auf momentan leider nur 80% machen mir noch Sorgen. Jedoch haben wir schon mehrere Ideen, wie wir die restlichen 20% noch auffüllen könnten.

Die Arbeit ist abwechslungsreich und jeden Tag darf ich erleben, dass Gott unsere Arbeit segnet.

Nach einem, nun sagen wir, etwas unruhigen Start mit der neuen Pastorin klappt die Zusammenarbeit mittlerweile so gut, dass wir schon fast ein eingespieltes Team sind.

Die Kinderbibelwoche ging reibungslos über die Bühne, ich hatte die Leitung und viele motivierte Helfer. Danke nochmal an dieser Stelle!

Auch sonst laufen viele Projekte, am Samstag haben wir einen Konfitag, am Abend startet am Markt das Projekt 31R, eine Veranstaltung zum Reformationstag. Großes Kino, es sind mindestens 200 Jugendliche erwartet.

Wer Bilder aus den vergangenen Arbeitstagen der KiBiWo und des Lutherprojektes sehen will, darf gerne schauen.

Soweit mal wieder von mir, ich bin einfach glücklich mit der Arbeit!

stay tuned,
der_torte

Grüße aus dem Norden

•10. September 2009 • Kommentar schreiben

Hallo Freunde,

längere Zeit habt ihr nichts von uns gehört, was aber nicht am rosa Riesen lag, sondern eher an den vollen Tagen.

Viel ist passiert, der Umzug lief reibungslos, noch am Montag Abend hatten die Jungs den Umzugswagen leer und unsere Wohnung voll. So konnten wir schon in der ersten Nacht in Hamburg wieder im eigenen Bett schlafen. Wir haben es geschafft, noch vor Beginn unserer Arbeit am 1. September fertig zu sein mit dem Einräumen, sodass wir uns voll und ganz auf den Arbeitsbeginn konzentrieren konnten.

Die Arbeit selbst macht viel zu viel Spaß. Irgendwie vergeht die Zeit wie im Fluge, freie Tage sind Mangelware, aber dennoch arbeite ich so gerne wie schon sehr lange nicht mehr. Es macht richtig Spaß, wir können uns austoben und es gibt so viele tolle Leute, die Lust haben, mit zu machen. Viele Ideen werden gesponnen, Visionen entwickelt und wegen Zeitmangels verschoben, neue Projekte gestartet und alles in allem fehlen jedem Tag etwa 24 Stunden, um wirklich produktiv arbeiten zu können.

Zum rosa Riesen gibts eigentlich gar nicht viel zu sagen. Erst wollte ich ja eine kleine Lobeshymne auf diesen Konzern schreiben, denn der Umzug des Anschlusses klappte reibungslos und unterbrechungsfrei. Dennoch bin ich enttäuscht und werde aus diesem Knebelvertrag so schnell wie möglich aussteigen. Teuer, langsam und kompliziert. Auch im Großraum Hamburg, im Speckgürtel Norderstedt, schafft es die Telekom nicht, eine schnelle DSL-Leitung zu schalten. DSL light ist angesagt, und das, wo in der selben Wohnung von Wilhelm.tel über Kabel eine Leitung bis zu 100mbit/s angeboten wird. Sehr schade. So werde ich wohl oder übel ncoh bis nächstes Jahr mehr oder weniger brav an den Aasgeierkonzern rosa Riesen die überteuerte Telefonrechnung überweisen.

Nichts desto Trotz gefällt es uns hier im hohen Norden, andere würden sagen Südschweden, sehr gut und wir machen es uns immer mehr heimisch hier. Besuche sind gerne gesehen, meldet euch einfach!

stay tuned,
der_torte

Abschied aus Treis

•23. August 2009 • 1 Kommentar

So langsam nehmen wir Abschied aus dem schönen Treis. Ein Jahr und ein paar Wochen lebten wir nun hier. Aber jetzt ist es Zeit, die Zelte wieder abzubrechen und auf neue Wege zu gehen.

Die Koffer und Umzugskartons sind gepackt, morgen früh kommt das Umzugsunternehmen, um unsere Sachen zu verpacken. Ich persönlich freue mich auf die neue Umgebung und den neuen Lebensabschnitt, der vor uns liegt. Durch die Aufregung, was uns da alles erwarten wird, ist die Trauer des Abschieds deutlich gemildert, auch wenn gerade die letzten Tage von Freunden stark geprägt waren. Wären wir noch länger geblieben, es wäre ein tolles Leben hier gewesen. Aber so fangen wir ganz neu in Hamburg an.

Den nächsten Eintrag werdet ihr dann aus Hamburg lesen. So die Telekom will. Ob das mit dem Umzug wirklich klappt, werden wir am Dienstag sehen, wenn alles gut geht, haben wir dann schon wieder Telefon und Internet. Man darf gespannt sein!

stay tuned,
der_torte

jesus christus, angeknackste rippe und zelte…

•18. August 2009 • 2 Kommentare

… haben auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun. Was diese Dinge doch gemeinsam haben, werde ich euch hier erklären.

Ich war ja, wie einige vielleicht mitbekommen haben, letzte Woche auf einer Zeltfreizeit. Dort durfte ich mal wieder reine christliche Jugendarbeit machen, wie ich sie am Kolleg gelernt habe. Hat richtig Spaß gemacht, auch wenn ich anfangs schon so meine Probleme hatte, auf die Teens zuzugehen, da sie doch ein anderes Klientel sind als meine Jugendlichen in der Leppermühle. Aber nach anfänglichen kleineren Anlaufschwierigkeiten konnte ich mich doch wieder langsam an „normale“ Jugendliche gewöhnen und habe die Woche Campen auf dem Campingplatz am Erlichsee genossen. Ich muss schon sagen, ich hätte nicht gedacht, dass man auf einer Teenfreizeit so sehr erholen kann!

Die Freizeit war vom CVJM Mannheim, ich wurde von der Jugendsekretärin angefragt, ob ich denn nicht mitmachen würde. Begeistert sagte ich zu, auch wenn es bis dahin doch noch einige Zeit war. Leider ging die Zeit bis zum Start der Freizeit doch sehr schnell vorbei, so dass es Donnerstag mittag war, bis ich anfing, mich so langsam auf die Freizeit am nächsten Tag vorzubereiten. Aber zum Glück hatte ich noch eine kleine Zugfahrt vor mir, so dass ich während dieser in aller Ruhe meine Predigt schreiben konnte. Die anderen Programmpunkte wurden mehr oder weniger spontan durchgeführt, ich merkte einfach, dass meine Ausbildung am Kolleg nicht umsonst war und ich doch mit so viel Handwerkszeug ausgestattet bin, dass eine Freizeit doch recht locker aus der Hand läuft. Fand ich bemerkenswert, auch nach einem Jahr Pause.

So, die Zelte wären erklärt.

Jesus Christus, der Auferstandene, begegnete uns während der Bibelarbeiten auf der Freizeit immer wieder, denn er war Hauptthema. Von der Geburt bis zu seinem Sterben und Auferstehen waren die Themen gut gegliedert, ein Gottesdienst mit dem Thema Jesu Wirken, den ich gestalten durfte, war ein kleiner Teil davon.
Viel schöner noch als die Bibelarbeiten ist, dass sich doch einige Teens zu Jesus bekannten und ihn als ihren Herrn in ihrem Leben annahmen. Praise the Lord!

Zu guter Letzt noch die angeknackste Rippe.

Na ja, wie es halt so ist, wenn ein Mensch, der meint, Volleyball spielen zu können, sich auf Sand bewegt. Man hat halt leider nicht nur Kontakt zum Ball, auch mancher Mitspieler versucht, an das Leder zu kommen. Wie auch immer es passiert sein mag, touchierte eine Mitspielerin mit Knie oder Fuß, ich weiß es nicht mehr genau, meine Rippen. Klingt langsam ab und tut auch nur noch im Liegen weh oder wenn ich Umzugskartons durch die Gegend tragen soll. Zum Glück haben wir ein Umzugsunternehmen!

Ach ja, der Umzug.

Am Montag brechen wir hier alle Zelte ab (womit wir wieder beim Thema wären) und ziehen nach Hamburg. Mittwoch auf Donnerstag diese Woche habe ich meinen letzten Arbeitstag in der Leppermühle. Die ersten Umzugskartons sind gepackt, allein für unsere 5 Billy-Regale benötigten wir deren 14. Irre, was alles in so unscheinbare kleine Regale passt! Langsam wird die Wohnung also leerer und die Hindernisse in der Wohnung größer, weil die Kartons ja auch irgendwo stehen müssen. Ich freue mich sehr auf Hamburg und auf die neuen Herausforderungen, die dort auf uns warten werden. Aber eines ist gewiss: Jesus Christus wird uns begleiten und uns den Weg weisen. Das ist sicher.

stay tuned,
der_torte

kundenfreundlichkeit beim rosa riesen

•17. August 2009 • 1 Kommentar

Während ich diese Zeilen schreibe, hänge ich mal wieder, wo ich nicht hängen will. In der Warteschleife des Rosa Riesen, der Telekom. Eigentlich will ich denne ja nur sagen, dass wir in einer Woche umziehen und den Anschluss, da wir wohl leider nicht kündigen können dank 2-Jahres-Knebelvertrag, mit in die neue Wohnung nehmen wollen. Allerdings warte ich schon knappe 10 Minuten in der Warteschleife. Als ob ich nichts besseres zu tun hätte. Das ist ärgerlich und nicht gerade kundenfreundlich. Immerhin warten noch jede Menge Kartons darauf, gefüllt zu werden, und unsere ToDo-Liste ist ewig lang.

Es wäre echt wünschenswert, aus diesem Vertrag heraus zu kommen. Denn was auf dem Land als einzige Möglichkeit galt, ist in Hamburg nur ein Angebot von vielen, und darüber hinaus noch das teuerste.

stay tuned,
der_torte

ps: 12 Minuten sind um und es tut sich immer noch nichts…

pps: nach 14 Minuten hatte ich eine mehr oder weniger planlose Dame am Apparat, die es mit Hilfe ihrer Kollegin geschafft hat, den Vertrag zu ändern. Ich bin begeistert… Oder nicht?

ferienlaune?

•5. August 2009 • 1 Kommentar

Ich bin gerade richtig ferienreif. Finde ich zumindest. Und heute nachmittag beginnt mein Urlaub auch. Ich freu mich drauf!

Heute nachmittag kommen zwei Freunde zum Eis essen (oder Kuchen, wenn Katrin das noch gebacken kriegt…), danach schauen sich mögliche Nachfolger unsere Wohnung an und am Abend gehts noch zu Freunden zum Essen. Ein schöner Tag.

Schon am Freitag bin ich dann auf einer Teenfreizeit, auf der ich meine Freizeit verbringe… Freiwillig und unbezahlt. Nächstes Jahr dann das selbe Spiel, nur bezahlt. HeHe…

Ich habe in der Leppermühle nur noch 2 Nachtschichten, dann bin ich fertig. Irre, wie schnell so ein Jahr vorbei geht. Im September gehts dann in Hamburg los, vorher steht noch der Umzug an. Wird sicher eine tolle Sache, dank Arbeitsamt und Umzugsunternehmen.

stay tuned,
der_torte

Allianzarena

•1. August 2009 • 3 Kommentare

Hallo Freunde,

wie es der Zufall so will, bekam ich am Donnerstag die Gelegenheit, zusammen mit meinem Bruder in die Allianzarena nach München zu fahren, um dort im Audi-Cup die Spiele AC Mailand – Boca Juniors und Manchester United gegen den FC Bayern zu sehen. Auch wenn ich kein Bayernfan bin, war es doch eine beeindruckende Sache. 69000 Zuschauer in der ausverkauften Arena sind schon nicht schlecht! Aber Stimmung kam trotzdem nicht wirklich auf. Da hätte ich mir durchaus mehr erhofft.

Trotzdem kommen hier noch ein paar Bilder, damit ihr euch auch vorstellen könnt, was da los war!

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gelebte nächstenliebe im supermarkt

•21. Juli 2009 • Kommentar schreiben

Hallo Freunde,

auch wenns nur ein kurzer Bericht ist, ist es doch erwähnenswert. Finde ich.

Gestern war ich im Supermarkt, einkaufen. Eigentlich wollte ich bei dem großen Diskounter nur Büroutensilien kaufen, die dort gerade im Angebot waren. Von der Tatsache, dass ich am ersten Tag des Angebots gegen 14.00 Uhr vor leeren Regalen stand (Vorratshaltung 6-), konnte ich doch noch eine Kleinigkeit erstehen.
So bin ich dann also mit meinen zwei Artikeln an die einzige geöffnete Kasse. Vor mir ein älteres Ehepaar, das wohl gerade den Monatseinkauf erledigte, davor ein Geschäftsmann, der wohl sein komplettes Großraumbüro versorgen sollte. Kaum kam ich aber an die Kasse, bemerkte die ältere Dame, dass ich nur zwei Dinge in der Hand hatte und winkte mich mit einem fröhlichen Lächeln vorbei, ich hätte so wenig, ich dürfe ruhig vor. Ich schlängele mich also an dem älteren Ehepaar vorbei und stehe hinter dem Geschäftsmann. Der dreht sich um, schaut mich an und winkt mich ebenso mit einem Lächeln vorbei. Irre. Ich hab mich natürlich höflich bedankt und bin sehr schnell aus dem Diskounter wieder draußen gewesen.

Das ist vorbildliches Verhalten, gelebte Nächstenliebe im Supermarkt!

stay tuned,
der_torte

torte und das auto

•16. Juli 2009 • Kommentar schreiben

Hallo Freunde,

wieder einmal melde ich mich. Die Fahrt nach Hamburg zum letzten Vorstellungsgespräch zum CVJM-Sekretär liegt hinter uns. Aber nicht nur wir haben von dieser fruchtbaren Zusammenarbeit profitiert. Ich freu mich wirklich auf die Zeit in Hamburg, das wird eine runde Sache!

Aber ich habe auch Grund zum Ärger. Über mich und den Staat. Klingt hart, äußert sich aber in Beweisfotos, dass wir auch wirklich auf dem Weg nach Hamburg waren. Ärgerlich.

Na ja, hoffentlich bleibts bei ner kleinen Ermahnung von Gevatter Staat. Auf große Ausgaben habe ich nämlich keine Lust und auch kein Budget, das diese abfedern könnte.

Aber zurück nach Hamburg: Wir fanden eine wirklich gesegnete Zeit vor, die Übergabe von Katrins Vorgänger an uns lief reibungslos, viel ist schon vorbereitet und der Weg wird weiter geebnet, so dass wir einen möglichst einfachen, wenn auch nicht leichten, Start im CVJM haben werden. Die letzte Hürde haben wir dann gestern Abend genommen, als es im Kuratorium des Kirchenvorstands Lemsahl darum ging, uns beide, insbesondere mich, vorzustellen, da mein Hauptaufgabenschwerpunkt in dieser Gemeinde sein wird, hauptsächlich mit Jungschar, Jugendkreis und Konfirmandenarbeit. Wie das geregelt wird, auch Zeitmäßig, werden die nächsten Wochen zeigen. Mein Terminkalender für die ersten neun Wochen CVJM-Oberalster ist auf jeden Fall schon gut gefüllt. Ich kann von ganzem Herzen sagen, dass ich mich auf die Zeit freue!

stay tuned,
der_torte

beschenkt?!

•3. Juli 2009 • Kommentar schreiben

Wow. Ich bin hin und weg, könnte tanzen und springen, durch die Gegend rennen und laut schreien. Ja, es geht mir gut. So gut, wie glaube ich schon lange nicht mehr. Das hat nichts damit zu tun, dass Katrin den größten Teil der Woche in Kassel ist. Im Gegenteil, wäre sie hier, ginge es mir noch besser. Aber ich will nicht klagen.

Warum bin ich so gut drauf?

Das hat damit zu tun, was gerade alles passiert und schon in den letzten Jahren passiert ist. Ich meine, Gottes Weg mit mir. Irre, was da alles geschieht. Ich fang mal klein an.

Vor einigen Jahren, nach dem Abi, wusst ich nicht so genau, was ich denn machen soll. Studium? Keine Lust. Ausbildung? Keine Lust. Und dann ein kleines Gespräch in der S-Bahn, auf dem Weg zur Schule. FSJ – Freiwilliges Soziales Jahr. Ein eher zufälliges Gespräch mit einer Freundin, die sich schon öfter Gedanken darüber gemacht hat, was sie denn nach der Schule machen soll. Sie brachte mir die Unterlagen mit, der Kirchberghof in Warburg, mehr als 450km von zuhause entfernt, fiel mir ins Auge. Angerufen, Termin, Vorstellung. Angenommen.

Während des Jahres die Frage nach dem danach. Gespräch mit Kollegen – CVJM-Kolleg. Das Infowochenende, Pflicht für die Annahme am Kolleg, an einem Wochenende, wo der Kirchberghof voll mit Menschen sein sollte. Volle Belegung, kein FSJler abkömmlich. Ich sag jetzt nicht, dass drei der vier FSJler die Freigabe bekommen haben…

Am CVJM-Kolleg habe ich dann recht schnell die schönste Frau des Universums kennen gelernt. Aber das ist nur eines der tollen Ereignisse am Kolleg. Indienaufenthalt, neue Freunde, sogar unsere Trauzeugen. Und die Geschichte unserer Anstellung in der Leppermühle ist auch eine kurze Erzählung wert:

Es begab sich aber zu der Zeit Im zweiten Schuljahr am Kolleg sollten wir eine Probebewerbung schreiben, im Fach Deutsch. Wir konnten aus dem Stellenordner am Kolleg frei auswählen, etwa 100 verschiedene Stellen. Katrin und ich haben unabhängig voneinander die selbe Bewerbung geschrieben. Kein Kommentar. Aber weiter. Wir nahmen uns vor, uns nach unserem Indienaufenhalt dort zu bewerben, falls es die Stellenanzeige wieder geben sollte. Natürlich gab es sie. Katrin rief dort an, es seien nur noch sehr wenige Stellen und noch sehr viele Bewerber. Trotzdem bewarben wir uns. Und wurden beide genommen.

Während des Anerkennungsjahres in der Leppermühle kam dann die Frage auf, was wir weiter machen wollten? Weiter Leppermühle? Oder klassische Jugendarbeit? Die Frage wurde erschwert durch das intensive Werben unseres Personalchefs um Katrin, der sie unbedingt halten wollte. Und eine weitere Person hatte Interesse an uns beiden. Der CVJM-Nordbund CVJM Brückenschlag Nord-West wollte uns in seinem Einzugsgebiet haben. Die Abwägung zwischen Gießen und Hamburg, sesshaftwerden und neuem Umzug stellte sich. Wir entschieden uns Kurz vor dem Abflug nach London für die Sesshaftwerdung. Ich würde schon noch was finden, vielleicht auch in der Leppermühle. Als dann während unseres Londonaufenthaltes mit dem Kurs ein Anruf vom CVJM Oberalster zu Hamburg e.V. kam, „Wir haben gehört, ihr sucht was? Wir hätten da eventuell was für euch“ kam uns erneut die Frage auf, was denn Gottes Weg mit uns ist? Will er uns herausfordern? Unsere eingerosteten Denkweisen überarbeiten? Oder hat er doch nur einen anderen Plan für uns wie wir? Die Geschichte ist schnell zu Ende erzählt. Wir haben die Jobs in Hamburg, Katrin als Leitende Sekretärin und ich als Jugendsekretär mit 80%iger Anstellung. Was will man mehr?

Als wir am letzten Wochenende in Hamburg waren zum kennen lernen und Wohnungen besichtigen, fiel uns eine schnell ins Auge. Die Wohnbaugesellschaft schien einverstanden, jedoch wollen die alle Bewohner der Wohnung vorher sehen. Da ich Montags aber wieder nach hause musste und das Büro nur unter der Woche offen hat, ging Katrin mit ihrer Schwester allein. Die Wohnbaugesellschaft monierte natürlich meine nicht vorhandene Anwesenheit. Sie wollten sich dann telefonisch bei mir melden, damit sie mich kennen lernen können. Der Anruf erfolgte nie, stattdessen ein Anruf an Katrin, wir hätten die Wohnung. Irre, oder?

Ich bin so unglaublich beschenkt, das kann ich gar nicht fassen. Ich frage mich ständig, womit ich das verdient habe? Ich bin doch nur ein normaler Mensch! Kann ich die Liebe Gottes nur nicht annehmen? Dass ER sich um MICH sorgt und ich mir deshalb keine Sorgen machen muss?

Ich bin begeistert!

stay tuned,
der_torte